Kunst und Kultur in den
Claudius‑Höfen e.V.
ClaudiusWISSEN Rubrik ClaudiusWISSEN:

Zu-Mutungen

Jesus im Matthäus-evangelium

4. Ökumenische Bibelwoche in den Claudius-Höfen - 29. Mai bis 2. Juni 2017

Für diese Bibelwoche sind Texte aus dem Matthäusevangelium vorgesehen. Der Evangelist stellt Jesus gleich zu Beginn tief in die Geschichte seines Volkes Israel. Er lässt keinen Zweifel daran, dass Jesus als Jude in seinem Volk gelebt und gewirkt hat. Zugleich lässt er eine Öffnung hin auf die Völkerwelt aufscheinen – am Anfang andeutend, am Ende programmatisch. Er mutet also den Völkern den an einem römischen Kreuz hingerichteten Jesus auch als ihren Messias zu. Anders ausgedrückt: Er macht ihnen Mut, auf diesen Jesus ihr Vertrau-en zu setzen. Den Grund dieser Zu-Mutung erkennt er darin, dass er in und durch Jesus Isra-els Gott wirken sieht, wie ihn seine jüdische Bibel bezeugt. So stellt er Jesus in drei Rollen dar: als Lehrer, als messianischen König und als von Gott beauftragten künftigen Richter. Alle drei Aspekte treten in den für die Bibelwoche ausgesuchten Texten in Erscheinung.

  • Montag, 29. Mai 2017
    Jesus: Messias aus Israel – Messias für die Völker (Matthäus 1,1–17; 2,1–12)
    Prof. Dr. Peter Wick, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
    Moderator: Volkhard Trust, Leiter Matthias-Claudius-Schule
  • Dienstag, 30. Mai 2017
    „Hört, wen Jesus glücklich preist!“ (Matthäus 5,1–12)
    Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
    Moderator: Peter Luthe, Leiter Katholisches Forum Bochum
  • Mittwoch, 31. Mai 2017
    Das Ende des Wartens? (Matthäus 11,2–19)
    Prof. Dr. Thomas Söding, Kath.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
    Moderator: Arno Lohmann, Leiter Evangelische Stadtakademie Bochum
  • Donnerstag, 1. Juni 2017
    Es ist nicht „alles egal“. Zur Rede vom Endgericht (Matthäus 25,31–46)
    Prof. Dr. Beate Kowalski, Institut für Kathol. Theologie der TU Dortmund
    Moderator: Ronald Hentschel, Pastor Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Bochum
  • Freitag, 2. Juni 2017
    Was am Ende zählt … und zu erzählen ist (Matthäus 27,45–54; 28,16–20)
    Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Evang.-Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
    Moderator: Holger Nollmann, Pfarrer Evang. Kirche Bochum (Innenstadt)
    Anschließend Agapefeier (liturgisch gestaltetes festliches Essen)